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The Organic Pharmacy Organic Glam Less Is More NEOM C Faces
  Portfolio
C Faces Claim
Brisantes!
Organic Anti-Ageing 01
Anti Organic
EU Lobbysm
02
Optimierte Hautpflege 03
Synthetische Chemie
in Kosmetik
04
Böse Böse -
Parabene & Co.
05
Haare färben in der Schwangerschaft 06
Organische Kosmetik-
wirkstoffe der Zukunft
07
Allergieauslöser 08

    Parabene, Halogenverbindungen, Moschusderivate
    werden regelmäßig von Ökotest und co. kritisiert,
    sind aber anscheinend immer noch ein normaler,
    regulärer Bestandteil konventioneller Kosmetik.

    Die Krebshilfe empfiehlt speziell Parabene nicht in
    Produkten zu verwenden, die für den Oberkörper
    gedacht sind, dennoch findet man sie immer noch,
    z.B. in Deodorants.



zu Parabenen
Selbst wenn es sich hierbei um naturnahe bis naturidente Stoffe handelt, wie von den Herstellern parabenhaltiger Produkte oft und gerne betont, ist aufgrund des möglichen karzinogenen Potentials der Einsatz in Kosmetika aus unserer Sicht abzulehnen - in einer jüngst publizierten Studie von Darbre et al. 2004 wurden Parabene in Brusttumorgewebe von Frauen gefunden.

Die vermehrte Verwendung von Desodorantien und Sprays, welche z.T. mit Parabenen als Konservierungsmittel versetzt sind, scheint mit der zunehmenden Brustkrebshäufigkeit assoziiert zu sein. Die karzinogene Wirkung ist noch nicht geklärt, in diesem Fall gilt, wie auch von der Krebshilfe gefordert, das Vorsorgeprinzip! Erwiesen ist die Wirkung als Kontaktallergen.


zu Halogenverbindungen
Halogenverbindungen und organische Kosmetik schließen einander von vornherein aus. De es sich um reine Syntheseprodukte handelt, die in der Natur in dieser Form nicht vorkommen und damit Fremdstoffe für Mensch und Umwelt sind.

Sie gelangen über die Haut in das Blut und fordern das Immunsystem heraus – sie haben ein sehr hohes Allergiepotential.

Diese Verbindungen sind allgemein gesundheitsgefährdend da reaktiv, toxisch, zellschädigend, eiweiß- und erbgutverändernd. Sie können ins Gewebe eindringen, sich dort anlagern, zersetzen und Schädigungen hervorrufen. Darüber hinaus sind sie umweltschädlich, da schlecht biologisch abbaubar und toxisch.


zu Moschusderivaten
Moschusderivate sind grundsätzlich unvereinbar mit organischer Kosmetik, da es sich hierbei um synthetische Verbindungen handelt. Der Einsatz mancher Verbindungen wurde für Kosmetika bereits verboten bzw. stark eingeschränkt, der Einsatz ist in Europa im Sinken begriffen.

Diese Stoffe sind fettlöslich und schwer abbaubar, lagern sich daher im Fettgewebe des menschlichen Körpers, der Muttermilch sowie der Umwelt ab.
Die Wirkungen reichen von Schädigung des Nervensystems bis zur Auslösung von Allergien.


Gibt es bei den vorgenannten drei erwähnten Stoffen mehr und weniger gefährliche?
Parabene sind eventuell weniger problematisch als Halogenverbindungen und Moschusderivate - die negativen Auswirkungen der Parabene sind noch nicht abschließend geklärt. Gleichzeitig sind sie die mit Abstand am meisten eingesetzten Konservierungsmittel (enthalten in über 80% aller Kosmetika), durch den hohen Grad der Exposition ist das Gefahrenpotential wiederum erhöht.


Wonach soll sich der Konsument bei seiner Produktwahl richten?
Der Konsument sollte sich bemühen, bei regelmäßig verwendeten Kosmetika, speziell die, die auf der Haut verbleiben und nicht sofort wieder abgewaschen werden, auf alle unten angeführten Stoffe, problematische Konservierungsmittel sowie synthetische Duftstoffe zu verzichten, da diese zu den häufigsten Alltags Allergenen gehören.

Weitere Stoffe, die aus Gesundheits- sowie Umweltgründen im Dauergebrauch vermieden werden sollten, sind
  • synthetische Farbstoffe
  • Formaldehydabspalter
  • Phtalate
  • PEGs
  • Glykole
  • Ethanolamine (MEA, DEA, MIPA etc)
  • petrochemische Rohstoffe.


Ebenfalls problematisch in Bezug auf die Hautgesundheit: Paraffine/Mineralöle und Silikone.

Aufschluss über die Zusammensetzung eines jeden kosmetischen Produkts gibt die Auflistung der Inhaltsstoffen nach der INCI (International Nomenclature of
Cosmetic Ingredients) Nomenklatur, die sich auf der Verpackung eines jedes
Produkt befinden muß.

Es lohnt sich, trotz ihrer fachchinesischen Anmutung, die Namen der häufigsten Schadstoffe zu kennen, um schädliche Produkte und die sogenannten “Greenwasher“- Produkte (der Markt wimmelt z.Zt. davon, den „grün“ ist trend …!) identifizieren zu können.



Kleiner INCI Navigator

Parabene
  • Paraben, z.B. Methyl Paraben

Formaldehyabspalter
  • 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol
  • Diazolidinyl Urea
  • DMDM Hydantoin
  • Imidazolidinyl Urea
  • Methenamine
  • Polyoxymethylene Urea
  • Quaternium -15
  • Sodium Hydroxymethyl Glycinate

Halogenorganische Verbindungen
ACHTUNG - nicht zu verwechseln mit Chlorid, Bromid, Fluorid, Iodid – diese sind als
Salzbestandteile unschädlich
  • -chloro-
  • -fluoro-
  • -bromo-
  • -iodo
    z.B. Methylchloroisothiazolinone / Methyldibromo Glutaronitrile

Paraffine/Mineralöle
  • Petrolatum
  • Paraffinum Liquidum
  • Paraffin
  • Cera Microcristallina etc-

Silikone
  • –cone
    z.B. Cyclodimethicone / -methiconol / -siloxane

PEG / PPG
  • PEG
  • PPG
  • -eth (z.B. Sodium Laureth Sulfate)

Ethanolamine
  • MEA
  • DEA
  • TEA
  • MIPA


Dr. tech. nat. Doris Brandhuber / LIM Cosmetics GmbH Wien


 
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