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The Organic Pharmacy Organic Glam Less Is More NEOM C Faces
  Portfolio
C Faces Claim
Brisantes!
Organic Anti-Ageing 01
Anti Organic
EU Lobbysm
02
Optimierte Hautpflege 03
Synthetische Chemie
in Kosmetik
04
Böse Böse -
Parabene & Co.
05
Haare färben in der Schwangerschaft 06
Organische Kosmetik-
wirkstoffe der Zukunft
07
Allergieauslöser 08
WELCHE WIRKSTOFFE STEHEN AM EHESTEN
IM VERDACHT, ALLERGIEAUSLÖSER ZU SEIN?



Der menschliche Körper bzw. sein Immunsystem hat im Laufe der Evolution gelernt mit natürlichen Stoffen und ihren Signalen umzugehen, d.h. die (bio)chemische Information zu verarbeiten und zu verstehen, welche Stoffe giftig oder ungiftig sind.

Synthetische Stoffe werden als körperfremd identifiziert und der Körper muss daher Kraft aufwenden, diese auszuschleusen oder unschädlich zu machen, unabhängig von ihrem toxischen Potential.

Die regelmäßige Zufuhr synthetischer Stoffe z.B. über die Kosmetik und damit über die Haut sorgt für eine andauernde Alarmbereitschaft bzw. Störung des Immunsystems, die zur Entwicklung von Allergien – auch gegen toxikologisch völlig unbedenkliche Stoffe – führen kann.



Die ausgebildeten Allergien richten sich gegen synthetische
wie natürliche Stoffe:



Duftstoffe
sind nach Nickel die häufigsten Verursacher von Kontaktallergien.

26 Stoffe, denen ein besonders allergenes Potential zugesprochen wurde, müssen nach EU-Kosmetikverordnung unter den Inhaltsstoffen auf jeder Verpackung aufgeführt werden, darunter viele Bestandteile ätherischer Öle. Einige davon besitzen tatsächlich ein hohes Potential (s.u.), bei anderen wurde inzwischen nachgewiesen, dass das Potential sehr gering oder gar nicht vorhanden ist (z.B. Linalool, Limonene, Geraniol).

Ebenso konnte gezeigt werden, dass synthetische Einzelduftstoffe ein größeres allergenes Potential besitzen als in der Form natürlicher ätherischer Öle – die anderen Bestandteile der organischen Vielstoffgemische mindern also das allergene Potential erheblich!

Eine Studie von Ulrich Meyer konnte nachweisen, dass ausgewiesene Duftstoffallergiker (getestet mit dem „Duftstoffmix“ der Dermatologen) auf organische ätherische Öle und deren Mischungen statistisch relevant nicht reagierten. Die organischen Öle enthielten die gleichen Einzelsubstanzen, die im dermatologischen Duftstoffmix enthalten waren.



Hohes allergenes Potential besitzen:

synthetische Duftstoffe
v.a. polyzyklische Moschusverbindungen, Hydroxycitronellal, 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexencarboxaldehyd

natürliche / naturidente Duftstoffe
(synthetischen oder natürlichen Ursprungs)

Isoeugenol, Cinnamal, Cinamyl Alkohol, Eichenmoosextrakt, Baummoosextrakt

Konservierungsmittel
zählen ebenfalls zu den wichtigen Kontaktallergenen. 

Laut einer jüngsten Studie des IVDK (Informationsverbunde Dermatologischer
Kliniken) weisen die höchsten Sensibilisierungsquoten von über 1% (der getesteten Personen) auf
  • Methyldibromoglutaronitril >
  • Methyl(chlor)isothiazolinon >
  • Formaldehyd >
  • Parabene >
  • Bronopol (2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol)
also: halogenorganische Verbindungen und Parabene


Haarfarben
So gut wie alle synthetischen Haarfarben, ganz besonders oxidative Haarfarben weisen ein sehr hohes allergenes Potential auf, welches sogar auf der Verpackung als gesonderter Warnhinweis angeführt sein muss.

Dr. tech. nat. Doris Brandhuber / LIM Cosmetics GmbH Wien


 
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